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Schlüsselkompetenz Konfliktklärung

Schlüsselkompetenz Konfliktklärung

Das Thema ist Schlüsselkompetenz „Konfliktklärung“.
Teil 8 meiner Artikelserie zum Thema: Quo vadis Führungskraft?

Welche Schlüsselkompetenzen braucht eine Führungskraft heute, um mit allen beruflichen Herausforderungen erfolgreich umgehen zu können?

Haben Sie sich schon mal gefragt, mit wem Sie eigentlich einen Konflikt haben, wenn Sie sich streiten? Denken Sie ruhig einen Augenblick nach, bevor Sie weiter lesen.

Und? Ich meine, Sie streiten immer mit sich selbst. Überrascht Sie meine Antwort? Klingt vielleicht ein wenig paranoid, oder?

Eins ist mir in meiner Arbeit klar geworden: Egal um welchen Konflikt es sich handelt; er zeigt Ihnen zuerst einmal Ihre eigenen Schwächen auf und legt den „Finger“ in die eigene Wunde, nämlich genau dort, wo Sie persönlich verwundbar sind und sich getroffen fühlen.

Trennschärfe beachten bei der Konfliktklärung: persönliche Konflikte versus Organisationskonflikte

Wenn Sie diesen ersten mentalen Aufbereitungsschritt mit mir gemeinsam gehen, dann könnten Sie in einem zweiten Analyseschritt viel Druck aus zukünftigen Konflikten nehmen. Nämlich dann, wenn Sie zwischen persönlichen Konflikten und Organisationskonflikten unterscheiden täten.

Im beruflichen Kontext haben wir es überwiegend mit Organisationskonflikten zu tun. Hier geht es um unterschiedliche Interessen im Arbeitsumfeld. Das Gute an den Organisationskonflikten ist, dass es bei dieser Konfliktart gar nicht um Sie persönlich geht, sondern meistens um Abläufe und spezielle Vorgehensweisen. Anders gesagt: Sie können sich in diesen speziellen Fällen innerlich ganz entspannt zurücklehnen und sie ganz unverkrampft angehen. Das tut gut, oder?

Köder oder Angler – wohin geht Ihre Aufmerksamkeit bei der Konfliktklärung?

Konfliktklärung

Worauf sollten Sie also genau achten, wenn Sie einen potenziellen Konflikt in ihrem Umfeld wittern? Vor allem: Schärfen Sie Ihr Bewusstsein bei Konflikten. Oft ist es doch so, dass uns bei Auseinandersetzungen ein Köder hingehalten wird zum Beispiel in Form eines Vorwurfs „Sie sagen doch nicht, was Sie wirklich denken!“

Sie könnten jetzt reflexhaft nach dem Köder schnappen und das altbekannte Konfliktmuster – Wie du mir, so ich dir, plus ein bisschen mehr! – käme erneut zur Aufführung. Aber wäre das wirklich clever? Nein. Klüger wäre es, für ein paar Augenblicke Inne zu halten und die ganze Aufmerksamkeit auf den Angler zu richten. Fragen Sie sich stattdessen lieber „Was ist gerade los bei mir?“ Es tauchen dann Gedanken auf wie „Was genau meint er eigentlich damit?“ Und ganz natürlich können Sie auch ein spezielles Gefühl in diesem Zusammenhang empfinden. Sie fühlen sich vielleicht gerade verletzt oder Sie ärgern sich über diese Aussage. Und wenn Sie jetzt einen tieferen Blick hinter Ihre Gefühle wagen, dann tauchen Ihre wahren Bedürfnisse auf, zum Beispiel nach Vertrauen und Klarheit in der Situation.

Und erst jetzt reagiere ich situationskonform im „WWW-Format“, also formuliere meine Wahrnehmung, die analoge Wirkung und meinen Verhaltenswunsch.

Machen Sie sich bewusst: Sie haben immer die Wahl, entweder nach dem Köder zu schnappen oder sich zu sagen: Nö, keine Lust, ich lass’ mich nicht wieder ködern, denn dabei tue ich mir ja vielleicht doch nur wieder weh. Viel besser ist es, wenn ich meine Energie in eine ganz andere Richtung lenke, oder?

Es grüßt Sie herzlich,

Achim Neubarth

Trainer, Berater, Coach für Führungskräfte

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